Warum ist ein B2B-Website-Relaunch notwendig – und wann ist der richtige Zeitpunkt?

Für mittelständische B2B-Unternehmen ist die eigene Website oft das zentrale digitale Schaufenster, der erste Touchpoint für potenzielle Kunden und ein immer entscheidenderer Faktor für den Geschäftserfolg. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Website-Relaunch– und wie lässt sich das Projekt so steuern, dass es nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich wird? Dieser Leitfaden gibt Ihnen Antworten auf alle Fragen – von der Zieldefinition über die Risikominimierung bis hin zur erfolgreichen Umsetzung und Kommunikation. 

UX Designer malt mit Stift einen Kreis an ein Whiteboard

1. Welche Ziele verfolgt ein B2B-Website-Relaunch?

Die digitale Landschaft entwickelt sich rasant: Neue Technologien, veränderte Nutzererwartungen und sich wandelnde Marktbedingungen stellen B2B-Unternehmen vor die Herausforderung, ihre Online-Präsenz regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Ein Website-Relaunch ist dabei weit mehr als ein technisches Update – er ist eine strategische Chance, um Wettbewerbsvorteile zu sichern, die Kundenansprache zu optimieren und interne Prozesse effizienter zu gestalten. 

Typische Anlässe für einen B2B Relaunch Website:

  • Technische Veraltung: Die Website basiert auf veralteter Software, ist langsam oder nicht mehr sicher. 

  • Veränderte Zielgruppen: Neue Kundensegmente oder veränderte Nutzerbedürfnisse erfordern eine Anpassung von Inhalten und User Experience. 

  • Marken- und Positionierungsänderungen: Das Unternehmen hat sich weiterentwickelt, die Website spiegelt dies nicht wider. 

  • SEO- und Performance-Probleme: Schlechte Auffindbarkeit in Suchmaschinen oder hohe Absprungraten. 

  • Integration neuer Tools: CRM, PIM oder eCommerce-Funktionen sollen eingebunden werden. 

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Ziele, die Unternehmen mit einem B2B-Website-Relaunch verfolgen können:

  • Lead-Generierung steigern durch klare Call-to-Actions und optimierte Conversion-Pfade. 
  • Nutzererlebnis verbessern durch intuitive Navigation, schnelle Ladezeiten und mobile Optimierung. 

  • Markenimage stärken durch ein modernes, professionelles Design und konsistente Kommunikation. 

  • Prozesseffizienz erhöhen durch Integration von Self-Service-Tools, Chatbots oder automatisierten Anfrageformularen. 

  • SEO-Performance optimieren für bessere Sichtbarkeit und organischen Traffic. 

2. Welche Risiken birgt ein Website-Relaunch und wie lassen sie sich minimieren?

Ein B2B Website Relaunch ist ein komplexes Vorhaben mit potenziellen Stolpersteinen. Typische Risiken sind: 

  • Zeit- und Budgetüberschreitungen durch unklare Anforderungen oder fehlende Priorisierung. 

  • Verlust von SEO-Rankings durch falsche Weiterleitungen oder veränderte URL-Strukturen. 

  • Akzeptanzprobleme bei internen Stakeholdern oder Kunden, wenn die neue Website nicht den Erwartungen entspricht. 

  • Technische Probleme wie Kompatibilitätsfehler oder Sicherheitslücken. 

Maßnahmen zur Risikominimierung

Um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und zu steuern, ist eine proaktive und strukturierte Herangehensweise entscheidend. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die frühzeitige Einbindung aller relevanten Stakeholder. Dazu zählen nicht nur die klassischen Abteilungen wie Marketing und IT, sondern auch Vertrieb, Geschäftsführung und – je nach Unternehmensstruktur – sogar Key Accounts oder ausgewählte Kunden. Durch regelmäßige Abstimmungen und Workshops können Erwartungen geklärt, Prioritäten gesetzt und mögliche Konflikte bereits in der Planungsphase gelöst werden. So entsteht nicht nur ein gemeinsames Verständnis für die Ziele des Website-Relaunch-Prozesses, sondern auch eine breite Akzeptanz für die anstehenden Veränderungen. 

Ein weiterer kritischer Punkt ist die detaillierte Planung des gesamten Projekts. Hier gilt es, nicht nur die groben Phasen festzulegen, sondern auch konkrete Meilensteine des Website-Relaunchs, Verantwortlichkeiten und realistische Zeitpuffer zu definieren. Gerade in B2B Unternehmen kommt es gern mal zu Verzögerungen, sei es durch unvorhergesehene technische Hürden, Content-Engpässe oder interne Abstimmungsprozesse. Im Vergleich zum B2C ist die Branche oft etwas weniger digital und Probleme sind oft etwas komplexer, da viele Stakeholder involviert sind. Ein klarer Projektstrukturplan für den Website-Relaunch mit Pufferzeiten hilft, solche Verzögerungen abzufedern und den Relaunch der Website termingerecht umzusetzen. Dabei sollte der Plan nicht starr sein, sondern Raum für Anpassungen lassen – etwa, wenn sich im Laufe des Projekts neue Anforderungen ergeben oder Marktbedingungen ändern. 

Besonders kritisch ist der Umgang mit der SEO-Performance der Website. Ein B2B Website-Relaunch kann schnell zu einem Ranking-Verlust führen, wenn bestehende URLs geändert oder Inhalte unstrukturiert verschoben werden. Daher ist ein umfassendes SEO-Audit vor dem Relaunch der Website unverzichtbar. Dieses sollte nicht nur die aktuelle Performance analysieren, sondern auch einen detaillierten Redirect-Plan erstellen, der sicherstellt, dass alle bestehenden Backlinks und Suchmaschinenrankings erhalten bleiben. Zudem sollten neue URL-Strukturen und Meta-Daten bereits in der Konzeptionsphase SEO-optimiert werden, um nach dem Launch keine bösen Überraschungen zu erleben. 

Während der Entwicklungsphase sind regelmäßige Tests ein Muss. Dazu gehören Usability-Tests mit echten Nutzern, um die Bedienfreundlichkeit und Intuitivität der neuen Website zu prüfen, Performance-Tests, um Ladezeiten und Serverstabilität zu gewährleisten, sowie Sicherheitstests, um Datenlecks oder Schwachstellen auszuschließen. Besonders wichtig ist dabei, die Website auf verschiedenen Endgeräten und Browsern zu testen, da Nutzer unterschiedliche technische Umgebungen nutzen. Durch diese kontinuierlichen Tests können Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor sie im Live-Betrieb zu Problemen führen. Außerdem gibt umfangreiches Testen allen Beteiligten ein größeres Sicherheitsgefühl. 

Ein bewährtes Mittel, um das Risiko eines fehlgeschlagenen Launches zu minimieren, ist eine Pilotphase oder ein Soft-Launch. Dabei wird die neue Website zunächst einer begrenzten Nutzergruppe oder einem ausgewählten Kundensegment zugänglich gemacht. Diese Phase dient dazu, letzte Fehler zu identifizieren, die Performance unter realen Bedingungen zu testen und Feedback von echten Nutzern einzuholen. Erst nach erfolgreicher Pilotphase und finaler Feinjustierung erfolgt der offizielle Go-Live. So lässt sich das Risiko von technischen Pannen oder Nutzerakzeptanzproblemen deutlich reduzieren – und der Website-Relaunch kann mit einem guten Gefühl und einer stabilen Website gestartet werden. 

3. Wer sollte in das Relaunch-Projektteam eingebunden werden?

Ein erfolgreicher Website-Relaunch erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit. Folgende Rollen sind essenziell und sollten beteiligt werden: 

  • Projektleitung: Koordination, Zeitplan, Budget, Kommunikation 

  • Marketing: Zielgruppenanalyse, Content-Strategie, Branding 

  • eCommerce/Vertrieb: Kundenbedürfnisse, Conversion-Optimierung, Sales-Integration 

  • IT/Entwicklung: Technische Umsetzung, Hosting, Sicherheit 

  • UX/UI-Design: Nutzerfreundlichkeit, Design, Prototyping 

  • SEO-Spezialisten: Suchmaschinenoptimierung, Keyword-Strategie 

  • Externe Agentur/Dienstleister: (Optional) Unterstützung bei Design, Entwicklung oder Strategie 

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4. Wie erstelle ich einen realistischen Projektstrukturplan für den Website-Relaunch?

Phasen, Website-Relaunch-Schritte und Meilensteine des Website-Relaunchs 
Ein strukturierte
r B2B-Website-Relaunch durchläuft mehrere klar definierte Phasen, die jeweils mit konkreten Website-Relaunch-Schritten und Meilensteinen verbunden sind. Diese Vorgehensweise sorgt für Transparenz, minimiert Risiken und stellt sicher, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. 

  1. Analyse & Strategie: In dieser Phase werden die Grundlagen für den Website-Relaunch gelegt: Ziele werden definiert, die Zielgruppe analysiert, ein Wettbewerbsbenchmark durchgeführt und ein SEO-Audit erstellt. Zudem wird ein Content-Inventar erstellt, um den Bestand zu erfassen. Der Kick-off-Workshop markiert den ersten Meilenstein des Website-Relaunchs, in dem Ziele, Rollen und der Zeitplan geklärt werden. 

  2. Konzeption: Hier entstehen die strukturellen und inhaltlichen Grundlagen der neuen Website. Dazu gehören die Erstellung einer Sitemap, Wireframes, eines UX-Konzepts sowie die Definition der technischen Anforderungen. Das Ergebnis dieser Phase ist das Lastenheft, das von allen Stakeholdern abgenommen wird und als verbindliche Grundlage für die weitere Umsetzung dient. 

  3. Design & Entwicklung: In dieser Phase wird das visuelle und technische Fundament der Website geschaffen: UI-Design, Prototyping, Frontend- und Backend-Entwicklung sowie die Integration notwendiger Tools wie CRM oder PIM-Systeme. Ein zentraler Meilenstein ist die Fertigstellung des Prototyps, der von UX/UI und Marketing validiert wird, um Design und Nutzerführung zu bestätigen. 

  4. Content-Erstellung: Parallel zur Entwicklung werden Texte erstellt, Bilder und Multimedia-Inhalte ausgewählt und alle Inhalte SEO-optimiert. Der Content-Freeze markiert den Zeitpunkt, an dem alle Inhalte finalisiert und freigegeben sind – wichtig, um Verzögerungen im Projekt zu vermeiden. 

  5. Testing: Bevor die Website live geht, durchläuft sie umfassende Tests: Usability-Tests mit echten Nutzern, Performance-Checks, Sicherheitstests und Cross-Browser-Testing. Die technische Abnahme durch IT und Entwicklung bestätigt, dass die Website fehlerfrei und performant ist. 

  6. Go-Live & Monitoring: Nach der offiziellen Freischaltung der Website – dem Go-Live – beginnt die Phase des Monitorings. Hier werden SEO-Nachbereitungen vorgenommen, die Performance überwacht und erstes Nutzerfeedback gesammelt. Den Abschluss bildet das Post-Launch-Review, in dem alle Teams die ersten Nutzerdaten auswerten und ggf. Anpassungen vornehmen. 

 

5. Welche Tests sind unverzichtbar und wie teste ich die neue Website vor dem Go-Live?

  • Usability-Tests: Externe Nutzer testen die Website auf Verständlichkeit und Bedienbarkeit. 

  • Performance-Tests: Ladezeiten, Serverstabilität und Skalierbarkeit prüfen. 

  • Sicherheitstests: Schutz vor Hacking, Datenlecks und Compliance (DSGVO). 

  • Cross-Browser-Testing: Funktioniert die Website auf allen gängigen Browsern und Geräten? 

  • SEO-Check: Sind alle Meta-Tags, Alt-Texte und Weiterleitungen korrekt? 

Sichtbarkeitsgrafik Designrebrush SEO Ranking
SEO Sichtbarkeitsranking bei Smart Commerce Kunde fischerwerke nach einem Designrebrush

6. Was sind die häufigsten Fehler im Website-Relaunch-Prozess und wie vermeide ich sie?

Ein B2B-Website-Relaunch ist ein komplexes Vorhaben, das ohne sorgfältige Planung und Steuerung schnell an Hindernissen scheitern kann. Einer der häufigsten Fehler ist das Fehlen klarer, messbarer Ziele. Viele Projekte starten mit vagen Vorstellungen wie „die Website soll moderner werden“ oder „wir brauchen mehr Leads“. Doch ohne präzise Zielvorgaben – etwa eine konkrete Steigerung der Conversion-Rate, eine verbesserte Nutzerführung oder eine höhere Sichtbarkeit in Suchmaschinen – verliert das Projekt schnell an Fokus. Hier helfen SMART-Ziele (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert), die regelmäßig überprüft und angepasst werden. Nur so lässt sich der Erfolg des Website-Relaunch-Prozesses später auch tatsächlich bewerten. 

Ein weiterer kritischer Punkt ist die mangelnde Einbindung aller Stakeholder. Wenn Marketing, Vertrieb, IT und Geschäftsführung nicht von Anfang an eng zusammenarbeiten, entstehen schnell Missverständnisse, unterschiedliche Prioritäten oder sogar Widerstand gegen das Projekt. Um das zu vermeiden, sollten regelmäßige Workshops und Feedbackschleifen etabliert werden. Diese dienen nicht nur der Abstimmung, sondern auch dazu, alle Beteiligten kontinuierlich ins Boot zu holen und ihre Expertise einzubringen. Besonders wichtig ist es, auch kritische Stimmen frühzeitig zu hören, um potenzielle Konflikte proaktiv zu lösen. 

Viele Unternehmen unterschätzen den Aufwand für Content-Erstellung und -Pflege. Oft wird angenommen, dass bestehende Inhalte einfach übernommen oder schnell aktualisiert werden können. Doch einRelaunch bietet die Chance, Inhalte strategisch neu auszurichten – etwa durch zielgruppengerechte Texte, ansprechende Multimedia-Elemente oder eine klare Informationsarchitektur. Um hier nicht in Zeitnot zu geraten, sollte die Content-Strategie frühzeitig geplant und ausreichend Ressourcen für Texter, Designer und SEO-Spezialisten eingeplant werden. Ein detailliertes Content-Inventar und ein Redaktionsplan helfen, den Überblick zu behalten und Verzögerungen zu vermeiden. 

Ein besonders folgenschwerer Fehler ist die Vernachlässigung der SEO. Viele Website-Relaunches führen zu einem deutlichen Ranking-Verlust, weil bestehende URLs geändert, Meta-Daten vergessen oder Weiterleitungen falsch umgesetzt werden. Um das zu verhindern, ist ein umfassendes SEO-Audit vor dem Website-Relaunch unverzichtbar. Darauf aufbauend sollte ein detaillierter Redirect-Plan erstellt werden, der sicherstellt, dass alle bestehenden Backlinks und Suchmaschinenrankings erhalten bleiben. Auch nach dem Launch ist ein kontinuierliches SEO-Monitoring entscheidend, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können. 

Ein weiterer Stolperstein ist zu wenig Testing. Selbst die beste Planung kann nicht alle Nutzerbedürfnisse und technischen Hürden vorhersagen. Daher sind Usability-Tests mit echten Nutzern essenziell, um die Bedienfreundlichkeit und Intuitivität der Website zu prüfen. Zudem sollten Performance-Checks durchgeführt werden, um Ladezeiten, Serverstabilität und Kompatibilität mit verschiedenen Browsern und Endgeräten sicherzustellen. Tests sollten nicht erst kurz vor dem Launch, sondern bereits in der Entwicklungsphase regelmäßig stattfinden, um Fehler frühzeitig zu erkennen und zu beheben. 

Zuletzt wird zu häufig das Change-Management vernachlässigt. Eine neue Website bedeutet für viele Mitarbeiter eine Veränderung ihrer gewohnten Arbeitsabläufe – sei es im Vertrieb, im Kundenservice oder im Marketing. Ohne gezielte interne Kommunikation und Schulungen kann das zu Akzeptanzproblemen oder sogar Ablehnung führen. Daher sollten alle betroffenen Teams frühzeitig über die Neuerungen informiert und durch Schulungen auf die Nutzung der neuen Website vorbereitet werden. Eine klare Dokumentation der neuen Prozesse und Funktionen unterstützt die Mitarbeiter zusätzlich und sorgt für eine reibungslose Einführung. 

Indem diese häufigen Fehler vermieden werden – durch klare Ziele, enge Stakeholder-Einbindung, realistische Content-Planung, konsequentes SEO-Management, umfassende Tests und ein durchdachtes Change-Management – lässt sich ein B2B-Website-Relaunch nicht nur erfolgreich umsetzen, sondern auch nachhaltig im Unternehmen verankern. 

7. Wann sollte ich den B2B-Website-Relaunch intern und extern ankündigen?

Intern: Frühzeitig, um Akzeptanz zu schaffen und Feedback einzuholen. Ideal: Kick-off-Workshop und regelmäßige Updates. 

Externe Kommunikation: Neugier wecken und Traffic generieren 

Die externe Website-Relaunch-Ankündigung sollte zeitnah vor dem Go-Live – idealerweise ein bis zwei Wochen vorher – erfolgen, um Interesse zu wecken und Traffic aufzubauen. Ein zu früher Zeitpunkt könnte die Spannung verfliegen lassen, ein zu später die Vorbereitung erschweren. 

  • Newsletter an bestehende Kunden sind besonders effektiv, da sie direkt und persönlich informieren. Hier können die wichtigsten Neuerungen und Vorteile für die Nutzer hervorgehoben werden. 

  • Social Media (LinkedIn, XING) eignet sich ideal, um Entscheidungs-träger in B2B-Unternehmen zu erreichen. Teaser-Posts, kurze Videos oder interaktive Formate wie Umfragen steigern die Vorfreude und das Engagement. 

  • Eine Pressemitteilung lohnt sich, wenn der Website-Relaunch mit strategischen Veränderungen verbunden ist, etwa einer neuen Markenpositionierung oder innovativen Features. 

  • Ein Blogbeitrag bietet die Möglichkeit, die Neuerungen ausführlich zu erklären und gleichzeitig SEO-relevante Inhalte zu platzieren. So wird nicht nur Transparenz geschaffen, sondern auch langfristig organischer Traffic generiert. 

Durch die Kombination dieser Kanäle entsteht eine zielgerichtete und mehrstufige Kommunikation, die Aufmerksamkeit erzeugt und Nutzer aktiv einbindet. 

Wie kommuniziere ich den Website-Relaunch vor und nach dem Go-Live?

Vor dem Go-Live sollte die externe Website-Relaunch-Ankündigung zeitnah – etwa ein bis zwei Wochen vorher – erfolgen, um Neugier zu wecken und Traffic aufzubauen. Nutzen Sie Newsletter an bestehende Kunden, um direkt und persönlich über die wichtigsten Neuerungen zu informieren. Auf Social Media (LinkedIn, XING) erreichen Sie Entscheidungs-träger mit Teaser-Posts, kurzen Videos oder interaktiven Formaten wie Umfragen. Eine Pressemitteilung eignet sich bei strategischen Veränderungen, während ein Blogbeitrag die Neuerungen detailliert vorstellt und gleichzeitig SEO-relevante Inhalte platziert. 

Nach dem Go-Live steht die Hervorhebung der Neuerungen im Mittelpunkt: Kommunizieren Sie klar, was sich verbessert hat – etwa durch Slogans wie „Noch schneller zu Ihrer Lösung“. Zeigen Sie, dass Kundenfeedback in die Entwicklung eingeflossen ist, um Vertrauen und Identifikation zu stärken. Ein deutlicher Call-to-Action, wie „Entdecken Sie unsere neue Website!“, lädt Nutzer aktiv zum Ausprobieren ein. 

8. Wie überwache ich die SEO-Performance nach dem Website-Relaunch?

Ein Website-Relaunch kann die Sichtbarkeit Ihrer Website in Suchmaschinen deutlich beeinflussen – positiv wie negativ. Um sicherzustellen, dass Ihre SEO-Bemühungen nicht verpuffen, ist eine kontinuierliche und systematische Überwachung der Performance nach dem Go-Live entscheidend. 

Beginne mit einem Ranking-Check Ihrer wichtigsten Keywords. Tools wie Sistrix, SEMrush oder Ahrefs helfen Ihnen, die Positionierung Ihrer Zielbegriffe im Vergleich zur Zeit vor dem Website-Relaunch zu vergleichen. Achten Sie besonders auf Keywords, die für Ihre Lead-Generierung oder Ihr Kerngeschäft entscheidend sind. Ein plötzlicher Ranking-Verlust kann auf technische Probleme, fehlerhafte Weiterleitungen oder inhaltliche Schwächen hinweisen. Falls sich Verschlechterungen zeigen, prüfen Sie, ob die neuen Inhalte und Meta-Daten optimal auf die Suchintention der Nutzer abgestimmt sind oder ob wichtige Keywords versehentlich entfernt wurden. 

Die Traffic-Analyse in Google Analytics gibt Aufschluss darüber, wie Nutzer mit der neuen Website interagieren. Beobachten Sie vor allem den organischen Traffic: Gibt es Einbrüche bei bestimmten Seiten oder Themenbereichen? Eine steigende Absprungrate oder sinkende Verweildauer können darauf hindeuten, dass Nutzer die neuen Inhalte oder die Navigation als weniger relevant oder benutzerfreundlich empfinden. Vergleichen Sie diese Metriken mit den Werten vor dem Website-Relaunch, um Trends frühzeitig zu erkennen. Auch die Conversion-Rate sollte im Auge behalten werden – schließlich ist es das Ziel, nicht nur Besucher anzuziehen, sondern sie auch zu Kunden zu machen. 

Ein weiterer kritischer Punkt ist das Backlink-Monitoring. Prüfen Sie mit Tools wie Majestic oder Moz, ob alle Weiterleitungen (301-Redirects) korrekt funktionieren und keine wertvollen Backlinks verloren gegangen sind. Gleichzeitig sollten Sie neue Backlinks identifizieren, die auf die aktualisierte Website verweisen. Falls wichtige externe Links nicht mehr funktionieren, kontaktieren Sie die verlinkenden Seiten, um die Links zu aktualisieren. 

Das technische Monitoring in der Google Search Console ist unverzichtbar, um Crawl-Fehler, Indexierungsprobleme oder Sicherheitswarnungen zu erkennen. Achten Sie darauf, dass alle wichtigen Seiten von Google indexiert werden und keine Crawl-Fehler vorliegen. Besonders relevant sind hier die Berichte zu Abdeckung und Core Web Vitals, die Aufschluss über Ladezeiten, Interaktivität und visuelle Stabilität geben. Diese Faktoren beeinflussen nicht nur das Nutzererlebnis, sondern auch Ihr Ranking. 

Fazit

Ein B2B-Website-Relaunch ist ein strategisches Projekt, das weit über ein technisches Update hinausgeht. Mit klaren Zielen, einer strukturierten Website-Relaunch-Timeline, der Einbindung aller Stakeholder und einer durchdachten Kommunikation können Sie nicht nur Risiken minimieren, sondern auch nachhaltige Erfolge erzielen – für Ihr Unternehmen, Ihre Kunden und Ihr Marketing. 

Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Steht bei Ihnen ein Website-Relaunch an – oder haben Sie bereits Erfahrungen damit gesammelt? Vielleicht kennen Sie die Herausforderungen: knappe Ressourcen, komplexe Abstimmungsprozesse oder die Sorge, dass die neue Website nicht die gewünschte Wirkung erzielt. 

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Florian Fleischer, Digital Consultant, Smart Commerce SE

Über den Autor:

Florian Fleischer ist ein erfahrener Digital Consultant bei Smart Commerce. Er arbeitet seit mehr als 3 Jahren für Smart Commerce und ist vor allem im Bereich Digital Marketing Beratung, CRO, SEO, SEA und der Webanalyse tätig. Er besitzt Erfahrung in der operativen Betreuung von SEA Kampagnen und führt CRO Kampagnen für Kunden wie fischerwerke und FÖRCH durch. 

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