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Composable Commerce

Modulare MACH-Architekturen für maximale Flexibilität — Best-of-Breed statt Monolith.

Composable Commerce

Monolithische Commerce-Plattformen stoßen an ihre Grenzen: Jede Änderung dauert Monate, Upgrades sind Großprojekte und die Time-to-Market für neue innovative Features wird zum Wettbewerbsnachteil. Composable Commerce löst dieses Problem mit einer modularen MACH-Architektur — Microservices, API-first, Cloud-native, Headless. Wir unterstützen Sie dabei, die richtigen Best-of-Breed-Komponenten auszuwählen und zu einer leistungsfähigen Plattform zu orchestrieren. Dazu gehören unter anderem Commerce Engines wie commercetools oder Spryker, Suchlösungen wie FactFinder oder Elasticsearch sowie Headless CMS wie Strapi. Gleichzeitig gilt: Maximale Freiheit bringt auch mehr Verantwortung, höheren initialen Aufwand und setzt entsprechendes Know-how im Unternehmen voraus. Unser Anspruch ist daher nicht MACH oder Composable um jeden Preis, sondern nur dort, wo es fachlich, organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. Dabei beraten wir Sie ehrlich und realistisch. Mit Composable Commerce entsteht eine flexible, zukunftssichere Architektur ohne Vendor Lock-in – mit voller Kontrolle über jeden Baustein Ihrer Plattform.

Ihre Vorteile

01Maximale Flexibilität: Einzelne Komponenten austauschen ohne Gesamtsystem-Migration
02Best-of-Breed statt Kompromisse: Die beste Lösung für ihre Anforderungen
03Schnellere Time-to-Market: Neue Features in Wochen statt Monaten
04Cloud-native Skalierung: Automatisch mehr Leistung bei Lastspitzen
05Zukunftssicher: Technologien können unabhängig voneinander weiterentwickelt werden

Unser Vorgehen

01

Architecture Assessment

Bewertung Ihrer aktuellen Architektur: Was funktioniert, was bremst, wo lohnt sich der Umstieg auf Composable?

02

Komponenten-Auswahl

Evaluierung und Auswahl der passenden Best-of-Breed-Komponenten für Commerce, CMS, Search und Payment.

03

Integration Layer

Aufbau der API-Orchestration und des Integration Layers, der alle Komponenten verbindet — Event-driven, resilient und skalierbar.

04

Migration & Rollout

Schrittweise Migration von der Altplattform: Feature-by-Feature statt Big Bang, mit Parallelbetrieb für Risikominimierung.

Warum Monolithen im Commerce an ihre Grenzen stoßen

Viele mittelständische Unternehmen betreiben Commerce-Plattformen, die vor fünf oder zehn Jahren als monolithische Systeme implementiert wurden. Diese Plattformen haben ihren Dienst geleistet — aber die Anforderungen haben sich fundamental verändert. Neue Vertriebskanäle (Marktplätze, Apps, B2B-Portale), steigende Kundenerwartungen an Performance und Personalisierung, und die Notwendigkeit, schnell mit neuen innovativen Funktionen auf Marktveränderungen zu reagieren, überfordern monolithische Architekturen.

Die typischen Symptome: Jede Änderung dauert Monate, weil Frontend und Backend eng gekoppelt sind. Upgrades sind Großprojekte, die das Tagesgeschäft blockieren. Die Time-to-Market für neue Features liegt bei Quartalen statt Wochen. Und die Lizenzkosten steigen, während die Flexibilität sinkt. Manche Unternehmen sitzen auf Enterprise-Plattformen im hohen fünf- bis sechsstelligen Lizenzbereich — und nutzen davon weniger als 30 % der Funktionalität.

Schade, wenn ein Großteil des Budgets in ungenutzte Funktionen fließt, statt in passgenaue Weiterentwicklung. Mit einer transparenten TCO-Betrachtung schaffen wir Klarheit darüber, wo sich Investitionen wirklich lohnen.

Monolith vs. Composable Architecture — eng gekoppelte Blöcke vs. austauschbare, API-verbundene Module

MACH-Architektur: Was hinter dem Buzzword steckt

MACH steht für Microservices, API-first, Cloud-native, Headless — vier Architekturprinzipien, die zusammen eine neue Art des Commerce-Plattform-Baus definieren. Statt einer einzigen Software, die alles kann (und vieles davon mittelmäßig), wählen Sie für jede Funktion die beste verfügbare Lösung und verbinden sie über standardisierte APIs.

Microservices

bedeutet: Jede Funktion — Katalog, Warenkorb, Preisfindung, Suche, Payment — ist ein eigenständiger Service, der unabhängig entwickelt, deployed und skaliert werden kann. Ein Fehler im Suchdienst bringt nicht den gesamten Shop zum Stillstand.

API-first

heißt: Alle Komponenten kommunizieren über definierte Schnittstellen. Das ermöglicht den Austausch einzelner Bausteine, ohne das Gesamtsystem anfassen zu müssen. Wenn eine bessere Suchlösung auf den Markt kommt, tauschen Sie den Search-Service aus — in Wochen statt Monaten.

Cloud-native

sorgt für elastische Skalierung: Bei Lastspitzen — etwa durch Kampagnen oder Saisongeschäft — skaliert Ihre Plattform automatisch und fällt danach wieder auf das Basisniveau zurück. Sie zahlen nur, was Sie brauchen.

Headless

trennt Frontend und Backend. Ihr Design-Team kann die Nutzeroberfläche frei gestalten, ohne von Backend-Einschränkungen gebremst zu werden. Mehrere Frontends — Webshop, App, Kundenportal, POS — greifen auf dasselbe Backend zu.

Composable in der Praxis: So sieht eine typische Architektur aus

Eine Composable-Commerce-Architektur im deutschen B2B-Mittelstand besteht typischerweise aus mindestens vier Kernkomponenten: einer Commerce Engine (z. B. commercetools, Spryker oder medusa.js), einem Frontend (z. B. auf Basis von Next.js) als Experience Layer, einem Headless CMS (z. B. Storyblok, Strapi oder Payload CMS) für Content-Management, einer Suchlösung (z. B. FactFinder oder Algolia) und einem Integration Layer (BFF), der alles verbindet und die Kommunikation orchestriert.

Dazu kommen je nach Bedarf Payment-Provider, Marketing-Automation, Analytics, DAM und Personalisierungslösungen. Entscheidend ist der Integration Layer (BFF) - die Middleware, die alle Bausteine verbindet, Events verarbeitet und Datenflüsse orchestriert. Hier liegt unsere Kernkompetenz: Wir designen event-driven Integrationslayer, die resilient, performant und wartbar sind. Kein Spaghetti aus Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, sondern eine saubere Architektur mit klaren Verantwortlichkeiten.

Referenzarchitektur Composable Commerce — Commerce Engine, CMS, PIM, Search, Payment und Frontend-Layer verbunden über API-Orchestration

Migration ohne Big Bang: Das Strangler-Fig-Pattern

Die größte Angst bei der Migration von einem Monolithen zu Composable Commerce: der Big Bang. Alles gleichzeitig umbauen, monatelang im Parallelbetrieb, und dann hoffen, dass am Go-Live-Tag alles funktioniert. Wir verfolgen - wenn möglich - einen anderen Ansatz: das Strangler-Fig-Pattern. Wie eine Würgefeige, die einen Baum langsam umschließt und ersetzt, migrieren wir Funktion für Funktion.

In der Praxis heißt das: Wir beginnen mit einer klar abgegrenzten Funktion — zum Beispiel der Suche oder dem Content-Management — und ersetzen sie durch eine moderne Composable-Komponente. Der Rest der Plattform läuft unverändert weiter. Schritt für Schritt werden weitere Funktionen migriert, bis der Monolith vollständig abgelöst ist. Jeder Schritt liefert bereits Mehrwert, und das Risiko ist auf ein Minimum reduziert. Dieser Ansatz hat sich bei unseren Kunden im Maschinenbau, Großhandel und in der Chemieindustrie bewährt.

Gleichzeitig gilt: Dieser Weg ist häufig sinnvoll, aber nicht immer möglich – insbesondere dann, wenn sich das Altsystem nicht sinnvoll schrittweise ablösen lässt. Daher ist es Teil unserer Beratung, das passende Migrationsszenario mit Blick auf Zeit, Kosten und Risiken individuell zu entwickeln.

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