Smart Commerce
KION GroupMaschinenbau / Lagertechnik

Multibrand- und Multimandanten-Plattform für die KION Group

KION Group — Maschinenbau / Lagertechnik

Tech Stack

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Plattformbau, der heute KI trägt.

KI-Funktionen sitzen heute auf Plattformen. Wer eine Plattform mit KI baut oder eine bestehende KI-ready macht, braucht Plattformbau-Erfahrung. Die KION Group hat uns 2017 in eine Plattform gesetzt, die heute in 15 Ländern produktiv läuft. Was wir dabei über Architektur lernen mussten, fließt heute in jede Plattform, die wir KI-ready bauen.

Diese Story ist keine KI-Story. Sie ist eine Plattform-Story. Sie steht hier, weil Plattform-Disziplin die Basis ist, auf der KI-Funktionen verlässlich laufen. Modelle sind austauschbar. Architektur entscheidet.

Die Ausgangslage.

KION Group: Weltmarktführer im Bereich Industrial Trucks und Supply-Chain-Solutions. 41.000 Mitarbeitende, vier Marken (Linde, STILL, Baoli, Fenwick), drei Geschäftsbereiche (Miete, Use-Trucks, Neufahrzeuge), über 20 Länder live. Jede Marke und jedes Land mit eigenem ERP-System. Mehrere Dienstleister sollten parallel implementieren.

SAP Commerce stand als Backend bereits fest. Was fehlte: B2B-eCommerce-Erfahrung im Haus, weder auf der Business-Seite noch in der IT. Die Aufgabe: vier Marken, drei Geschäftsbereiche, 20+ Länder unter einer Plattform vereinen.

Was wir gebaut haben.

Eine Plattform als Karosserie. Ein Backend, mehrere Storefronts. Markenidentität läuft über Themes, nicht über Forks. Spezialfunktionen wie Gastzugang, Google Shopping mit B2B-Logik, automatisierte ERP-Anbindung und SEO mit Domain-Trennung sind in der Architektur angelegt, nicht aufgesetzt.

Tech-Stack.

  • SAP Commerce als Backend
  • SAP CPI für die Integrationsschicht
  • Angular im Frontend
  • Kubernetes für den Cloud-Betrieb
  • Microservices, horizontal wie vertikal skalierbar

Die Roadmap.

MVP-Logik vom ersten Sprint. Erster Markt Österreich, drei Monate vom Workshop bis Live-Gang. In den zwölf Monaten danach folgte jeden Monat ein weiteres Land. Parallel der Aufbau der Inside-Sales-Teams, dann die Erweiterung um STILL und Baoli, dann die Integration in ERP und CRM.

Als wir mit Smart Commerce in das Projekt gekommen sind, habe ich das alles gesehen und dachte mir: drei Monate Live-Gang mit dem ersten MVP. Die erste Sprint-Deadline war also gestern.

Patrick Lorenz, Projektlead Smart Commerce

Sechs Erfolgsfaktoren aus dem Projekt.

Was wir bei KION gelernt haben und seither in jedes Projekt mitnehmen.

Klare Anforderungen, starke Leitlinien

Was die Anwendung im Betrieb leisten muss, gehört vor jede Tool-Entscheidung. Bei KION haben wir Architektur und Patterns dokumentiert, bevor die erste Zeile Code entstand. Neue Beteiligte finden sich schneller ein. Dienstleister-Wechsel kippt nicht die Architektur.

Synergien organisieren

Ein Backend, mehrere Storefronts. Features für alle Marken zugleich, optional ausgeschaltet je Marke. Tempo bei jedem Marken-Rollout.

Wartung gehört zur Statik

Versionierung, regelmäßige Updates, Sicherheits-Patches. Wartung ist nicht das Anhängsel nach Go-Live, sie ist Teil der Architektur.

Alles aus einer Hand

Auf Kundenseite ein kleines Team mit Mandat. Bei KION fünf Personen mit eigenem Budget. In einem Großkonzern die einzige Form, die trägt.

Schnell in die Breite gehen

Erste Bestellung 45 Minuten nach Live-Gang. Zwölf Länder in zwölf Monaten. Die Plattform skaliert, weil sie auf das Wiederholmuster aus Marke und Land konstruiert ist.

Change Management

Die Verkaufsmannschaft früh mitnehmen. Klarstellen, dass eCommerce niemanden ersetzt. Beratung bleibt Kernkompetenz, das eCommerce-Team vergrößert den Kuchen.

Was bisher erreicht wurde.

Drei Jahre Aufbau. 15 Länder im produktiven Betrieb.

80 %
Neukund:innen unter den Online-Kund:innen
10 %
Lagertechnik-Geräte werden online verkauft
>100 %
mehr Anfragen Miete, Neufahrzeuge, Service
Max.
Erhöhung aktive Vertriebszeit

Was wir daraus für KI-Anwendungen mitnehmen.

KION ist keine KI-Geschichte. KION ist eine Plattform-Geschichte. Und sie ist eine der Quellen, aus denen unsere Methodik für KI-Anwendungen stammt. Vier Erkenntnisse, die wir heute in jede KI-Anwendung tragen.

  • Anforderungen vor Tool-Wahl. Das Modell ist austauschbar, die Architektur entscheidet.
  • Synergien planen, nicht hoffen. Ein Datenfundament, mehrere Anwendungen.
  • Owner-Rolle vor Vertragsschluss klären. Ohne Owner kein Betrieb, sondern ein Risiko.
  • Mit den Menschen bauen, die es nutzen. Transparenz statt Schulung.

Tech-Stack, Roadmap, Feature-Details und Stimmen der KION-Verantwortlichen gibt es in der ausführlichen Success Story zum Download.

Das Expertenteam von Smart Commerce unterstützt uns verlässlich bei der Architektur, der Konzeption und der Entwicklung unserer eCommerce-Plattform -- daher sind sie für uns strategischer Partner im Feld eCommerce. In der fortlaufenden Zusammenarbeit ist Smart Commerce ein vertrauenswürdiger und transparenter eCommerce-Partner, mit individuellen und innovativen Ansätzen, dank derer wir unseren Online-Erfolg langfristig maximieren können.
Jörg NitscheHead of eCommerce Industrial Trucks & Services EMEA, KION Group
Multibrand-/Multimandanten-Plattform bei der KION Group
Success Story

Multibrand-/Multimandanten-Plattform bei der KION Group

Wie die KION Group eine Multibrand- und Multimandanten-eCommerce-Plattform für Linde Material Handling, STILL und weitere Marken aufgebaut hat. Architektur, Migrationsstrategie und Lessons Learned aus dem Projekt mit Smart Commerce.

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